Hotel Taurerwirt - das Vital- und Wander-Hotel am Großglockner
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TOP-ANGEBOT
Hotel Großglockner – Wanderhotel Nationalpark Hohe Tauern

Top-Angebot März

06.03. – 13.03. 2010

7 Nächte

ab € 625,-    >>

Taurerwirt – mitten im Nationalpark Hohe Tauern zuhause

 

Die Lage des Taurerwirt ist einzigartig. Jeder, der die Natur liebt, ist sofort begeistert. Denn hier ist die Natur zuhause, von nichts anderem umgeben. Eigentlich würde schon das „Rundherum“ genügen, wäre da nicht etwas ganz Besonderes, das den Taurerwirt umgibt: der Nationalpark Hohe Tauern. Ein Naturparadies auf über 1.800 Quadratkilometern lockt mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt und einer Naturkulisse, die man nicht mehr vergisst. Österreichs höchste Erhebung, der Großglockner (3.798 m), krönt dieses Naturjuwel und ziert nicht umsonst das Logo des Taurerwirt.


Als Partner des Nationalparks unterstützen wir die Idee des respektvollen Umgangs mit der Natur und wollen diese Gedanken auch an unsere Gäste vermitteln. Aus diesem Grunde versuchen wir so ökologisch wie möglich zu arbeiten. So verwenden wir großteils Produkte der heimischen Landwirtschaft und betreiben unser eigenes kleines Wasserkraftwerk.


Das Kraftwerk Teischnitztal wurde bereits vor 20 Jahren von Peter Rogl mit viel Eigenleistung gebaut und versorgt unseren Betrieb seither mit sauberem Ökostrom. Wir können mit Stolz sagen, einer der ersten Hotelbetriebe Österreichs zu sein, denen das ökologische Wirtschaften am Herzen lag.

 

Freuen Sie sich jedenfalls auf das einzigartige Naturerlebnis mitten im Naturpark Hohe Tauern!

 


Erfahren Sie hier mehr über:

Wanderprogramm am Taurerwirt
Nature Watch

 



Nationalpark Hohe Tauern - das größte Schutzgebiet der Alpen!

 

Wilde Urlandschaft und bergbäuerliche Kulturlandschaft.

Das sind die beiden Gesichter des Nationalparks Hohe Tauern. Mit 1.834 km² Fläche ist er das bei weitem größte Naturschutzgebiet im gesamten Alpenraum. Das Schutzgebiet erstreckt sich über weite alpine Urlandschaften wie Gletscher, Felswände und Rasen sowie über die über Jahrhunderte sorgsam und mühevoll gepflegte Almlandschaften. Der Nationalpark Hohe Tauern wurde 1981 eingerichtet und ist somit Österreichs erster Nationalpark. Während der folgenden Jahre hat sich das Schutzgebiet, an welchem die drei Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol beteiligt sind, zum flächenmäßig größten geschützten Naturraum der Alpen entwickelt.

 

Unsere Baumeister waren Feuer, Eis und Wasser.

 

Ein Blick durch das Tauernfenster ermöglicht eine Rückschau in viele Millionen von Jahren der Erdgeschichte. Das „Tauernfenster" ist geologisch gesehen eine Sensation: Die höchsten Berge der Hohen Tauern werden aus Gesteinsschichten gebildet, die sonst in den Alpen die tiefsten Stockwerke bilden. Zudem befinden sich im Zentrum dieses „geologischen Fensters" vier massive Gneiskerne. Entstanden aus flüssigem Magma bilden sie heute so berühmte Gipfel wie den Großvenediger oder den Hohen Sonnblick. Nach dem Feuer wurde dann das Eis zur gestaltenden Kraft in den Hohen Tauern, denn während der Eiszeiten hatten die Alpengletscher eine weitaus größere Ausdehnung als heute. Sie schliffen die einst V-förmigen Täler zu den heute vorherrschenden, breiteren U-förmigen Trogtälern. Nach dem weitgehenden Rückzug des Eises sind in den Karen der Hohen Tauern an die 150 Bergseen entstanden. Juwelen gleich, schmücken diese unberührten Gewässer die Hochgebirgslandschaft und nähren, wie die Gletschertore, den Ursprung hunderter Gebirgsbäche. Diese stürzen, vor allem zur Zeit der Schnee- und Eisschmelze mit Urgewalt zu Tal, wobei sich an Steilstufen oft grandiose Wasserfälle bilden: so sind die Krimmler Wasserfälle mit einer Gesamtfallhöhe von 380 m die höchsten Europas!

 

Gletscher sind Zeugen längst vergangener Zeiten.

 

Sie entstehen dort, wo die sommerlichen Temperaturen nicht ausreichen, um den im Winter gefallenen Schnee wieder abzuschmelzen. So lagern sich Jahr für Jahr Schneeschichten übereinander, welche sich nach der Umwandlung in Firn durch zunehmenden Druck zu Eis verfestigen. Somit ist Gletschereis kein starrer Körper und fließt als zähe Masse der Schwerkraft folgend zu Tal. Durch das Überfließen von Geländekuppen entstehen Zerrkräfte, welche sich durch das Aufreißen von Spalten entladen. Obwohl sich die Gletscher der Alpen seit Jahrzehnten im Rückzug befinden, beherbergen die Hohen Tauern noch heute eindrucksvolle Schätze des Eisgebirges: Wie zum Beispiel den Pasterzengletscher, mit 9 km Länge und fast 19 km2 Fläche, der größte Einzelgletscher Österreichs. Oder das Massiv des Großvenedigers, welches mit dem Eis der größten zusammenhängenden Gletscherfläche der Ostalpen gepanzert ist. Dort wo sich die Gletscher zurückgezogen haben, entsteht eine sich rasch verändernde Landschaft: Zuerst prägen noch vom Gletschereis aufgetürmte Schuttmoränen das Landschaftsbild, aber schon bald beginnen die Pioniere der Pflanzenwelt mit der Wiederbesiedelung Ungezähmte Wildnis aus Arktis, Tundra und Taiga. Wilde Urlandschaft und bergbäuerliche Kulturlandschaft. Das sind die beiden Gesichter des Nationalparks Hohe Tauern. Das Schutzgebiet erstreckt sich über weite, alpine Urlandschaften wie Gletscher, Felswände und Rasen sowie über die Jahrhunderte lang sorgsam und mühevoll gepflegten Almlandschaften. Nach der letzten Eiszeit vor ca. 12.000 Jahren präsentierten sich die Hohen Tauern als öde Wüste aus Fels und Geröll. Nur zaghaft besiedelten Tiere und Pflanzen diesen neuen Lebensraum - vor allem Arten aus den zentralasiatischen Kältesteppen, aus dem arktischen Bereich und aus der sibirischen Tundra. Sie lebten zuerst in den Tallagen und folgten dann, als die Temperaturen wieder anstiegen, den rückweichenden Gletschern hinauf in die Bergregion, wo sie heute in der Kernzone des Nationalparks bewundernswerte Lebensgemeinschaften an der Existenzgrenze allen Lebens bilden. In die Täler kehrte der Wald zurück. Die Fichte aus dem Balkan, Lärche und Zirbe aus der asiatischen Taiga. So entstanden langsam die für die Alpen so typischen Vegetationsstufen. Eine Wanderung vom Tal hinauf in die Berge entspricht einer 4.000 Kilometer langen Reise in die Arktis.

Copyright 2008 Nationalpark Hohe Tauern. (Quelle www.hohetauern.at)

 

 
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