Hotel Taurerwirt - Wellnesshotel Großglockner, Kals
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Hotel Großglockner – Wanderhotel Nationalpark Hohe Tauern

Skitourenwoche

16.03. bis 23.03.2013

7 Nächte

ab € 967,-    >>

Die einzigartige Geschichte
des Hotel Taurerwirt am Großglockner in Kals, Osttirol

 

70 Jahre »Jausenstation Taurer«

 

Der Ursprung der Taurerwirt-Tradition
Schon 1760 wurde das Wort „Tauerer“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Ursprung des heutigen Hotelnamens „Taurerwirt“ liegt demnach in der stolzen Gebirgskette der Kalser Tauern. Auf dem Übergang von Kals nach Salzburg verkehrten schon früh Kalser Bauern und Händler, die Salz, Mehl und Zucker ins Tal brachten.
Als Stützpunkt zur Ersteigung der Glockner- und Granatspitzgruppe war Kals auch eine Anlaufstelle für Touristen. 1870 zählte man hier bereits 200 englische Gäste. Nach dem wirtschaftlichen Einbruch durch den Ersten Weltkrieg erlebte der Tourismus in den 1930er-Jahren einen neuen Aufschwung. Die Familie Rogl beher­bergte in ihrer „Heudiele“ schon damals Gäste und Reisende. 1935 wurde der Entschluss gefasst, die Heubetten auf­zugeben und eine „Jausenstation Taurer“ zu errichten. Mühle und Werkstatt wurden umgebaut und mit einem Speisesaal, Küche und vier Gästezimmern für die „Sommer­frischler“ ausgestattet. 1937 konnte die Eröffnung und der erste Umsatz von 570 Schilling gefeiert werden. Durch den Beginn des Zweiten Weltkrieges im Folgejahr musste die neue Jausenstation geschlossen werden.

Nach Kriegsende verwirklichten Josef und Simon Rogl mit Hilfe der ganzen Familie ihren gemeinsamen Traum vom neuen Beherbergungs­betrieb. So entstand das Bauernhaus, das 1948 bezogen wurde und noch heute bewirtschaftet wird.

 

50 Jahre Hotel Taurerwirt, Kals

 

Über 70 Jahre liegt es nun zurück, dass Josef und Simon Rogl die „Jausenstation Taurer“ eröffneten. Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges musste diese vorüber­gehend geschlossen werden. Doch die Ziele unserer Vorfahren waren auch nach Kriegsende dieselben.
Die Jausenstation war für den regen Betrieb zu klein und die Brüder beschlossen, ein neues, geräumigeres Bauernhaus zu bauen.
Im Jahr der Eröffnung – 1948 – wurde unser Vater,
Peter Rogl, als erstes von zehn Kindern geboren.
In den Jahren des Aufschwungs Anfang der 1950er kamen zahlreiche Gäste ins schöne Kals und wurden beim Taurer freundlich aufgenommen und bewirtet.
Bald bot auch das Bauernhaus nicht mehr genügend Platz für die vielen Besucher.
Mit Pickel und Schaufel wurde also ein Grund ausgehoben. Der Grundstein für eine neue Zukunft war somit gelegt und ein Jahr später, im Herbst 1958, fand die feierliche Eröffnung des Gasthauses statt.
18 Gästebetten, ein Speisesaal mit 140 Sitzplätzen und eine Sonnenterrasse boten nun neuen Komfort für die Urlauber und Wanderer.

14 Jahre später wurde das Hotel zum ersten Mal erweitert. Unter der Leitung unseres Vaters sollten weitere sechs Baustufen folgen.

1973 heiratete Peter Rogl seine geliebte Frau Paula und übernahm mit ihr den Familienbetrieb.
Unterstützt von seiner Frau Paula, seinen vier Kindern Christina, Sigi, Simone und Christoph und seinen Mitarbeitern wurde das Hotel in diesen dreißig Jahren von Grund auf erneuert. Der Wohlfühlkomfort für unsere Gäste sowie die hohe Qualität aller Einzelheiten standen dabei stets im Mittelpunkt. Peters Begeisterung und Gastfreund­schaft sowie seine Verbundenheit mit der Natur waren und sind im Haus spürbar und macht viele unserer Gäste zu treuen Freunden des Hauses.
Als jahrelanger Ob­mann des Tourismus­ausschusses, Aufsichts­rat der Großglockner Bergbahnen, Gemeinde­vorstand und Vizebürgermeister sowie als Partner des Nationalparks Hohe Tauern trug Peter Rogl wesentlich zur Entwicklung von Kals und der Region bei.
Im Frühjahr 2007 mussten wir viel zu früh unseren Mann und Vater auf seinem letzten Weg begleiten. Vieles konnten wir von ihm lernen, und wir wollen seine Werte auch in Zukunft wahren.
Wir bedauern sehr, dass er im 50. Jubiläumsjahr nicht mehr bei uns sein konnte. Er würde genauso wie wir voll Stolz auf unsere erfolgreiche Geschichte zurückblicken und sich auf die Herausforderungen und Erlebnisse der Zukunft freuen.

 

20 Jahre »Wasserkraftwerk Teischnitztal«

 

Naturverbundenheit und Umweltbewusstsein sind unserer Familie schon immer ein großes Anliegen gewesen. Als überzeugtes Mitglied der „Europa-Wander­hotels“ haben wir uns zudem diesen Werten verpflichtet.
Im Jahr 1988 haben wir so das „Wasser­kraftwerk Teischnitztal“ errichtet. Die vielen Wasserfälle und rauschen­den Gebirgs­bäche spenden seither nicht nur beim Wandern neue Kraft und Energie, sondern werden von uns direkt genutzt. Das Hotel Taurerwirt wird mit der gewonnenen Energie versorgt, und teilweise wird der Strom ins öffentliche Netz eingespeist.
Vor zwei Jahren wurde das Kraft­werk erweitert und erreicht nun eine Leistung von 1,2 MW. Wir sind sehr stolz darauf, unsere natur­verbundene Philosophie auch in diesem Bereich aktiv umsetzen zu können und damit einen wertvollen Beitrag für den Umweltschutz zu leisten.

 

 

 
Die „Jausenstation Taurer“ 1937:  4 Fremdenzimmer und ein eigener Heustock mit Decke für 10 PersonenJosef RoglSimon Rogl im Alter von 37 Jahren (1946)Jausenstation 1948Peter Rogl Anfang der 50er-Jahre mit seiner Mutter MagdalenaHotelbau 1957/58Eröffnung 1958  mit 18 BettenErste Theke – im Jahre 1958Familien Rohde und Stock vor dem erweiterten „Taurer“ im April 1962Postkarte des TaurerwirtsSilberhochzeit von Paula und Peter im Juni 1998Stollenanschlag im Dezember 1987Kraftwerksbau 1988Kraftwerksbau 1988Das Kraft­werk erreicht eine Leistung von 1,2 MW.