Hotel Taurerwirt - Wellnesshotel Großglockner, Kals
verwzuhauseentspanntvitalaktiv
Buchungs-anfrage

Zeitraum / Angebot wählen

Anreise Abreise

Angebot wählen:
(Bitte beachten Sie, dass Angebote nur in den jeweils angeführten Zeiten gültig sind!)

Zimmer wählen

Erwachsene
Kinder 0 bis 5 Jahre
Kinder 6 bis 11 Jahre
Kinder 12 bis 14 Jahre
Kinder 15 bis 18 Jahre
Bevorzugter Zimmertyp
(bei Verfügbarkeit)

Share |

TOP-ANGEBOT
Hotel Großglockner – Wanderhotel Nationalpark Hohe Tauern

Die Entstehung der Alpen

18.09. bis 25.09.

7 Nächte

ab € 620,-    >>

Wanderweg „Die weiße Spur im Lesachtal"

 

Gehzeit
2,75 Stunden
 
Gesamtdauer
Nature Watch Führung
5,5 Stunden
Höhendifferenz 400 m
Streckenlänge 6 km
Klassifizierung Forststraße
Wegbeschaffenheit Problemlos mit Schneeschuhen zu begehen. Breiter Forstweg max. 12 % Steigung, durchgehend Schneebedeckt
 

Kartenausschnitt:
Hotel Taurerwirt - Wellness- und Wanderhotel am Großglockner

Download gesamte Beschreibung:
Hotel Taurerwirt Wegbeschreibung
 
 
   

Kurze Tourbeschreibung

Wir starten die Tour beim Taurerwirt und können bereits vom Hotel aus mit dem Swarovski Spektiv und den Fenrgläsern Steinböcke und Gamsen beobachten. Diese finden im Bereich des Ganimitz und der Bretterwand auf den schneefreien steilen Wiesen auch im Winter Futter. Nach diesen Eindrücken fahren wir mit dem Wanderbus ca. 6 km nach Oberlesach zum Rubisoierhof (1.600 m). Dort ziehen wir die Schneeschuhe an und wandern entlang einer Forststraße in das Lesachtal hinein. Je nach Kondition der Gäste besteht die Möglichkeit auf den Lesachriegl zu wandern, oder aber die kürzere Variante, die Route direkt über Rudefol (1.773 m)zu gehen. 

Das Wort Lesach stammt aus dem Slawischen und bedeutete Wald. Die vierbeinigen Bewohner des Waldes hinterlassen ihre Spuren im Schnee. Darüber hinaus erleben wir die imposante Kulisse der Schobergruppe mit Hochschober, Ganot und Glödis. Das Kalsertal überblicken wir fast über die gesamte Länge, von Huben bis hin zum Kalser Tauern. Bei der Variante auf den Lesachriegl blicken wir zudem auf die Granatspitzgrupppe und den Großglockner. Angefangen von Geologie bis hin zu den kleinen Tieren, die im Lesachtal überwintern, spannt sich der Bogen was es alles zu entdecken gilt. Besonders interessantes bietet der Wald, der in manchen Bereichen stark von Flechten (Baumbart) behangen ist. Nach der Einkehr in eine private Alm geht es gemütlich entlang des Forstweges wieder Richtung Oberlesach. Dort kommen wir noch an einer kleinen Marienkapelle vorbei. Sie zeugt vom starken Glauben der Kalser Bevölkerung, gibt es doch in Kals nicht weniger als 23 Kirchen und Kapellen.  

 

Schwerpunkte

 

Spuren im Schnee 

Das gesamte Kalser Gemeindegebiet umfasst 180 km², ist ein zusammenhängendes Jagdgebiet und somit die größte Jagd in Osttirol. Dementsprechend gibt es auch über 40 Jäger in Kals. Das Lesachtal ist bevorzugter Lebensraum von Rotwild, Rehwild, Marder, Hase und Fuchs. Deren Spuren zu entdecken, sie zu deuten und daraus Rückschlüsse zu ziehen ist ein spannendes Abenteuer für Jung und Alt.

In welche Richtung ist der Hase gelaufen? War der Fuchs hinter dem Hasen her oder war er selber auf der Flucht? Die Losung lässt der erfahrenen Fährtenleser erahnen ob das Tier krank oder gesund ist. Die Eichhörnchen knabbern an den Tannenzapfen die häufig am Boden liegen. Aber auch Mäuse und Vögel ernähren sich davon. 

 

Gämsen überleben im harten Winter

Knapp über der Waldgrenze sind in der Regel Gämsen zu sehen. Die Südhänge liegen Windgeschützt und bieten viel Sonne. Gämsen werden im Gegensatz zu Reh- und Rotwild im Winter nicht gefüttert. Sie haben sich im Laufe der Evolution an das harte Leben im Winter angepasst und überleben den härtesten Winter. Kranke und zu schwache Tiere schaffen es nicht, sie wiederum bieten die Nahrungsgrundlage für Adler, Bartgeier, Kolkrabe, Fuchs und Marder. Besonders viel Energie wird den Tieren im November und Dezember abverlangt, das ist die Brunftzeit. Gamsen sind neben den Steinböcken wahre Kletterkünstler.

Die harten Schalenränder und die elastische Sohle erleichtern das Klettern. Im Sommer, wenn sich die Schalenränder am Fels abschleifen, findet die Gämse mit der weichen Sohle guten Halt. Im Winter hingegen verhilft die scharfe Kante zu sicherem Tritt auf vereisten Flächen. Durch seine spreizbaren, hartgummiartigen Schalen ist das Gamswild besonders gut für das Leben in der Felsregion ausgestattet. Die beiden Hufschalen sind gegeneinander beweglich. Die Fußgelenke sind darüber hinaus sehr dehnbar. Im Winter sind die Grannehaare schwarz gefärbt, nur die Maske am Haupt, die Bauchunterseite und der Spiegel sind weiß. 

 

Der Wald 

Im Gegensatz zu den Fichten verlieren die Lärchenbäume alle Jahre ihre Nadeln. Es ist die Strategie dieser Tiefwurzler, die auch an exponierten Stellen überleben. Je weiter es Richtung Baumgrenze geht desto kleiner werden die Bäume. Die Fichten werden weniger und die Lärchen dominieren auf über 2.000 m. Das Lesachtal ist sehr sonnig und liegt Richtung Süden geschützt vom kalten Tauernwind. Aus diesem Grund kann man besonders viele Vögel im Wald beobachten. Spechte hinterlassen ebenfalls ihre Spuren, und mit etwas Glück kann man bei der Vogelfütterung bei Rudefol auch viele Vogelarten sehen. Ob als Schutzwald für das ganze Tal, Wirtschaftsraum für den Grundbesitzer, Lebensraum für die Tiere oder Erholungsraum für den Menschen.

Der Wald ist ein besonderes Ökosystem im Tiroler Alpenraum. Der Baumbart, eine Symbiose aus Pilz und Alge ist dort anzutreffen, wo die Luftqualität ausgezeichnet ist. Flechten finden wir zudem auf Steinen, alten Schupfen und Holzzäunen. 

 

 

Hotel Taurerwirt - Wellness- und Wanderhotel am GroßglocknerHotel Taurerwirt - Wellness- und Wanderhotel am GroßglocknerHotel Taurerwirt - Wellness- und Wanderhotel am Großglockner