Hotel Taurerwirt - Wellnesshotel Großglockner, Kals
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TOP-ANGEBOT
Hotel Großglockner – Wanderhotel Nationalpark Hohe Tauern

Duft der Zirben

08.03. bis 22.03.2014

7 Nächte

ab € 749,-    >>

Wanderweg „Der Sonne entgegen"

 

Gehzeit
2,5 Stunden
 
Gesamtdauer
Nature Watch Führung
4 Stunden
Höhendifferenz 350 m
Streckenlänge 5 km
Klassifizierung Wanderweg
Wegbeschaffenheit Teils breite Forststraße, Wiesenwege und markierte Steige. Beim Abstieg durch den Wald etwas steiler, Bergschuhe von Vorteil.
 

Kartenausschnitt:
Hotel Taurerwirt - Wellness- und Wanderhotel am Großglockner

Download gesamte Beschreibung:
Hotel Taurerwirt Wegbeschreibung
 
 
   

Kurze Tourbeschreibung

Die Tour beginnt direkt beim Vital- und Wanderhotel Taurerwirt. Einfache Wanderung über einen schön angelegten Steig, zum Teil auch Forststraße. Das Besondere ist der Abmarsch in der Morgendämmerung. Mit allen fünf Sinnen entdecken wir die Natur. Wir hören das Konzert der Waldvögel, trinken aus einer Quelle, fühlen mit unseren Händen die Kopfbedeckung der Tiere, riechen an den Blumen und genießen ein einzigartiges Panorama auf die Schobergruppe.

Sehr wahrscheinlich sehen und hören wir Murmeltiere, Rehe, Gämsen und mit etwas Glück auch den Steinbock. Wieder zu Hause angekommen, verwöhnen wir uns mit einem Frühstück auf der Sonnenterasse.

Direkt beim Hotel Taurerwirt (1.500 m) geht es los Richtung Pahlberg, wo auch heute noch große Flächen Bergwiesen gemäht werden. Nach ca. 180 Höhenmetern ist der Blick frei in das Dorfertal. Der Bau des Kraftwerkes – das ganze Dorfertal wäre hinter einer 220 m hohen Staumauer geflutet worden - konnte nicht zuletzt durch den Widerstand Kalser Bäuerinnen verhindert werden.

Die niedere Kereralm (1.840 m) ist der höchste Punkt dieser Tour. Dort gibt es Tee und einen wunderbaren Blick auf die Schobergruppe und die Eisflanke des Hochschobers. Entlang eines Forstweges führt die Wanderung wieder in den Wald und über die Kranzwand (Kalk Gestein) zurück zum Hotel.

 

Schwerpunkte

Der Wald

Der Wald von 1.500 m bis zur Baumgrenze Anfangs dominieren die Fichten, bis immer mehr Lärchen dazukommen und wir schließlich knapp vor der Almhütte Zirbenbäumen begegnen. Hier wird die Bedeutung des Waldes als Schutzwald besonders deutlich.

Der Wald, ein sensibles Ökosystem, kann besonders umsichtig als Wirtschaftsraum genutzt werden. Wussten Sie, das Zirbenbäume die Herzfrequenz senken und sich somit positiv auf die Gesundheit auswirken? Die Stuben der Kalser Bauernhäuser waren durchwegs aus Zirbenholz gemacht. Sicher nicht weil das Holz so leicht zu bearbeiten war, ganz im Gegenteil. Es wächst bis auf 2.400 m und ist mit vielen Ästen durchzogen. Die Zirbe zählt zu den Föhrengewächsen und kann bis zu 1.000 Jahren alt werden.

Übrigens haben Zirbe und Tannenhäher eine enge Bindung. Sehr beliebt ist auch der Schnaps der mit Zirbenzapfen antesetzt wird. Der Lärchenbaum, er zählt zu den Kieferngewächsen, ist der einzige Nadelbaum in den Alpen, der die Nadeln verliert. Er erreicht ein Alter bis zu 400 Jahren.

 

Das ewige Eis, die Gletscher im Rückzug 

Mit dem Ende der Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren erfolgte der Übergang in unser heutiges Klima. Mit Ausnahme einzelner markanter Kälteperioden waren die ersten vier bis fünf Jahrtausende nach dem Ende der Eiszeit wärmer und die Alpengletscher waren kleiner. Aus der Pasterze sind in den letzten Jahren immer wieder Baumstämme ausgeapert, die zeigen, dass der heutige  Zungenbereich schon kurz nach der Eiszeit teilweise bewaldet war. Im Verlauf der letzten rund 1.000 Jahre, gab es vom 10. bis 13. Jahrhundert eine markante Wärmephase, das so genannte mittelalterliche Wärmeoptimum.

Allerdings unterbrochen von einer kräftigen Abkühlung im 11. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert erfolgte abermals eine deutliche Abkühlung und leitete die kleine Eiszeit ein, die bis ca. 1850 dauerte.

Der Rückgang der Gletscher ist seit dieser Zeit dramatisch zu beobachten. Mit Ausnahme kurzer Kältephasen in den 20er und 70er Jahren des 20. Jh. schmelzen die Gletscher kontinuierlich ab. Sind es von Menschen verursachte Faktoren oder sind immer wiederkehrende Zyklen dafür verantwortlich? DieAuswirkungen wären, allein was den Anstieg des Meeresspiegel anbelangt, für die Menschheit fatal.

Weitere spannende Fragen können diskutiert werden. Die Gletscher haben aber auch die Landschaft geformt und stille Zeugen, die es gilt zu entdecken, hinterlassen.

 

Das Murmeltier (Marmota marmota)

In dieser Gegend sind viele Murmeltiere zu hören aber auch zu sehen. Affe, Katze und Bär, sind die Namen von Jungtier, Weibchen und Männchen. Von Ende September bis in die zweite Hälfte April halten Murmeltiere einen Winterschlaf. Dabei schlafen sie nicht wirklich, sondern verfallen in eine Kältestarre, in ein Leben auf absoluter Sparflamme. Der Stoffwechsel reduziert sich auf nur noch 3- 5 % der sommerlichen Stoffwechselrate. Sie stehen auf der Speiseliste von Adler, Rabe und auch Fuchs. Das Murmeltier breitet sich sehr schnell aus, was mitunter schlechte Auswirkungen für die Almweiden haben kann. Der Humusreiche Boden dieser Gegend ist ideal für den kleinen Nager. Murmeltiere sind, mit Ausnahme dort wo sie von Menschen gefüttert werden, sehr vorsichtige Tiere. Mit Pfiffen warnen sie vor Gefahren. Ein einziger langer Pfiff bedeutet Gefahr aus der Luft. Mit mehren kurzen kräftigen warnen sie vor Gefahren am Boden. Dann verschwinden sie rasch in ihrem Bau. Die Baue sind auch sehr unterschiedlich. Während die Sommerbaue auch nahe der Erdoberfläche liegen können, sind die Winterbaue wesentlich tiefer und frostsicher angelegt. Es gibt auch eigene Fluchtlöcher die nur wenige Meter in den Boden reichen. Winterbaue hingegen sind gut durchdachte Wohnungen mit eigener Schlafkammer und Kotröhren.

 

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